1.) Die Seite mit den Reports vom Music Shop Reparaturtag 2.) Der immer Freitags in München stattfindet und 3.) mittlerweile eine echten Institution ist, 4.) da immer was los ist und 5.) immer gute Laune herrscht. News aus München 2002 vom Music Shop Reparaturtag (immer Freitags): Die brandaktuellen News befinden sich immer auf der "News" Seite ganz oben. Hier auf dieser Seite befinden sich die Freitagsberichte der Vorwochen... 27.12.02 Ja, auch zwischen den Feiertagen ist André da. Denn schließlich brachte er den größten Teil der vielen Reparaturgitarren von letzter Woche wieder mit. Großen Beifall fand auch die komplett refinishte (ja ja, immer diese eingedeutschten angloamerikanischen Fremdwörter...) und neu bundierte Fender Strat von 1965. Dieses Instrument hatte die Frau von ihrem vor einigen Jahren verstorbenen Ehemann (ehemals Berufsmusiker) geerbt, der sie 1966 in einem Musikgeschäft in der Leopoldstraße gekauft hatte. Irgendwann scheint wohl das originale Daphne Blue nicht mehr gefallen zu haben und das Instrument wurde in einer Autolackiererwerkstatt überlackiert. Beim auseinanderbauen der ansonsten perfekt erhaltenen Gitarre war sogar die alte Farbe unter dem Tremolo noch vollständig erhalten, so daß die neue Lackierung (natürlich Nitrolack!) nach exakt dieser Farbvorgabe gemischt werden konnte. Bemerkenswert an diesem Instrument ist die Tatsache, daß noch sämtliche Konturen und Rundungen von Hals und Body im absolut originalem Zustand sind. Bei sehr vielen anderen alten Gitarren ist dies ja leider nicht mehr der Fall und somit bekam dieses Instrument nicht nur die originale Farbe, sondern ist nach wie vor in einem "höchst sammelwürdigem" Zustand. Interessant auch, daß sämtliche anderen Teile, inklusive dem Drei-Weg-Schalter ebenfalls noch die alten sind. Der Sound - reden wir nicht drüber, aber ein Instrument, das im professionellen Einsatz über Jahrzehnte hinweg gespielt wurde, ist und bleibt (bis auf wenige Außnahmen...) unerreicht. Nein - verkaufen will sie das Instrument auf gar keinen Fall. Aber an ihren 25 jährigen Sohn vererben, der damit ein tolles Erinnerungsstück von seinem Vater bekommt. Das erinnert uns doch alle sehr an die Geschichte mit der alten Jazzmaster weiter unten vom 17.11.02... 20.12.02 Eine originale Les Paul Custom von 1954 (die mit dem Alnico-Pickup in der Halsposition), so etwas kommt nicht alle Tage zum Einstellservice. Heute war sie hier! Ebenso wie ein Fender Pre-CBS JazzBass in Shorline Gold mit Matching Headstock. Manch ein Musiker oder Sammler würde dafür gerne eine Hypothek aufnehmen wollen. Leider unverkäuflich - aber dafür gibt's eine 1958 ES 335 für nicht gerade kleines Geld... Abgesehen davon ging's mal wieder zu, so daß André einen ganzes Auto voller Gitarren und Bässe mit in die Werkstatt nehmen mußte und das trotz Weihnachten, das dann halt "etwas kürzer" ausfallen muß. Nachtrag: Auf dem Heimweg lieferte André die gerade noch rechtzeitig vor Weihnachten fertig gewordene Anton's Super-SpecialCaster bei Antons Freund Tom Riepl ab, denn schließlich sollte diese Gitarre ja ein Weihnachtsgeschenk von Antons Frau werden. Siehe dazu auch oben im Jahresrückblick. In jedem Fall war Tom Riepl völlig begeistert von der Art, Ausführung, Holz und Lackierung dieser Gitarre. Übrigens: Am Freitag, den 3.1.2003 ist André nicht in München, sondern in Österreich beim Schlittenfahren (gell, Schweppy). 13.12.02 Freitag der 13. und keine "verunfallte" Gitarren. Wenn das mal nicht wieder der Beweis dafür ist, das der Freitag ein guter Tag ist... Uaf jeden Fall war heute "Linkshändertag". Neben einer schönen '74er Gibson Les Paul Custom 20th Anniverssary, die zum Bünde abrichten da war und abgeholt wurde, war noch eine Jerry Jones da. Das ist eine hangefertigte, sehr gute Dan Electro Copy welche das berühmte soundneutrale Staufer Volumenpoti eingebaut bekam. Auch noch eine Starfield kam noch um das Roland G2K Midi Tonabnemhersystem einzubauen. Bei diesem Einbauset hat man nicht mehr dieses unhandliche Kästchen oben auf der Gitarre, sondern die Elektronik wird komplett in das Innere des Instrumentes eingebaut. Die Starfield Gitarren scheinen überhaupt wieder "entdeckt" zu werden. Das war Anfang der '90er Jahre eine Division von Ibanez, die sehr gute Instrumente teils in Japan, aber auch teils in den USA zu günstigen Preisen herstellte. Das Styling war leider etwas "vintagelike" und "unüblich", weshalb die Produktion dieser Instrumente sehr bald wieder eingestelllt wurde. Heute findet man diese für wenige hundert Euro immer wieder bei E-Bay und empfehlen sich als brauchbare Zweitinstrumente. So ist z.B. bei André derzeit auch eine zweite in der Werkstatt. Ein Non Tremolo Instrument mit zwei Seymour Duncan Humbucker, welche mit einem Wilkinson VSVG Vintage Tremolo umgerüstet werden soll. Ansonsten ging es auch an diesem Freitag bei André zu, wie im Taubenschlag... 29.11.02 Ein Andrang heute wieder, wie beim Arzt. "Der nächste bitte..." Das hat André wieder richtig Laune gemacht und mußte vor lauer Andrang sogar die Mittagspause ausfallen lassen. In der Reihe stand auch ein Kunde mit seiner (original alten) Gibson '57er Les Paul Standard zum einstellen. Leider konnte André diese bemerkenswert leichte und akustisch gut klingende Gitarre nicht über einen Amp antesten. Auch Bernd Kühl war (mal wieder) in der Reihe und ließ sich seine ganz neuen, special designten Staufer-Bernd-Kühl-Lefthand-Pickups in seine goldmetallic Strat einbauen. (Da waren bislang alte W.L.Van Zandt und ein Fralin Stegpickup drin.) Das spezielle an diesem Pickupset ist nicht nur die Tatsache, daß ein Linkshänder eben auch (bei ihm zum ersten Mal) Linkshänder Pickups haben sollte, sondern daß der Mittenpickup eine Spezialkonstruktion ist. Dieser ist mit extra starken, nicht aus der Kappe herausschauenden Magneten und einer extra Portion Wicklung ausgestattet. Das erlaubt es, den Pickup sehr tief einzustellen und dennoch einen guten Sound mit ausbalancierter Lautstärke zu den Staufer Blues Hals- und Stegpickup zu haben. Denn bislang hatte Bernd immer Platzprobleme beim spielen und nutzte daher oft Teles und andere Zwei-Pickup-Gitarren. Nach dem kurze Antesten im Ampraum kam Bernd mit einem sehr breiten Grinsen zurück... 24.11.02 Hier gibt's Neuigkeiten von Abi: Die Vorbereitungen an seiner Gitarren-Akademie sind im vollen Gang. Alles weitere: Hier Ein größeres Kontingent an den hervorragenden Staufer Pickups ist eben fertiggeworden. Darunter auch die Blues Versionen passend für eine Tele®*. Weiteres unter der Pickupseite oder gleich eine persönliche Empfehlung von André per E-Mail einholen. 17.11.02 Die folgende Geschichte ist kein Märchen, sondern ein zufriedener Kunde: 1963 kaufte Papa (damals noch nicht Papa) eine nagelneue Fender Gitarre. Das damalige Top-Modell war nicht die Strat, sondern die wesentlich teurere Jazzmaster, denn man wollte ja beste und modernste. Das ist zwar an sich nicht ungewöhnlich, aber wenn man bedenkt, daß die eben erst geehelichte Mama (damals noch nicht Mama) zustimmte, daß eben erst bekommene Hochzeitsgeld dafür zu investieren, ist das unter heutigen (und damaligen erst recht) Gesichtspunkten mehr als bemerkenswert. Papa spielte folglich Jahrzehntelang auf dieser Gitarre (in erster Linie Tanzmusik - denn irgendwie mußte ja das Hochzeitsgeld wieder zurückkommen). In dieser Zeit wurden die Bünde bis auf das Griffbrett abgenutzt und die zunehmend mehr und mehr abgenutzte Sunburst Lackierung mit weißer Zaunlattenfarbe überstrichen. Eines Tages wurde Papa leider unheilbar krank und starb kurz darauf. Mama vererbte nach einigen Jahren an Sohnemann (inzwischen erwachsen) die Gitarre, die nun auf dem Dachboden vor sich hinroste hatte. Allerdings sah die Gitarre jetzt gar nicht mehr so aus, wie Sohnemann dies als Kind in Erinnerung hatte und so fand das geschundene Instrument den Weg in die Staufer Werkstatt. Als gestern Sohnemann die Gitarre nach erfolgter perfekter Restauration abholte, das neue Sunburst im alten Glanz erstahlte, das Griffbrett neu bundiert und der Rost von den Metallteilen wegpoliert war, kann sich jeder die übergroße Freude des glücklichen Staufer-Kunden vorstellen. Unnötig zu erwähnen, daß ein in Vergangenheit so intensiv gespieltes Instrument herrausragend klingt. Klar auch, daß sich André über eine solche gelungene Restaurationsarbeit ebenfalls ganz besonders freute. Fazit: Wer auch ein Instrument zum restaurieren hat (mit oder ohne Geschichte), darf sich vertrauensvoll an André wenden! Unnötig zu erwähnen ist, daß man heute andere (z.B. Staufer Custom) Gitarren vom Hochzeitsgeld (Weihnachtsgeld, Geburtstagsgeld, Urlaubgeld, zusammengespartes, auf dem Konto gefundenes usw.) kaufen kann. Aber das weiß man ja... Nachdem der Link auf der Linkseite nicht gehen wollte, hier nochmals der Hinweis auf eine interessante Site: Allerlei Skurilles und
Nützliches für den Gitarristen/Gitarristin:
28.10.02 Wie Ihr wißt, hatte André 1986 als erster offizieller Importeur die Instrumente von Paul Reed Smith in Deutschland eingeführt. André hat sich nun entschlossen, die ein oder andere dieser PRS aus den frühen Jahren in Zahlung zu nehmen oder sogar anzukaufen. Wer sich also mit dem Gedanken trägt, von seinem Instrument zu trennen, kann sich bei realistischer und günstiger Preisvorstellung gerne bei André melden: E-Mail-Link 26.10.02 Großer Andrang beim Gitarrentag beim Music Shop München. Kein Wunder, denn bei den ganzen gebotenen Aktionen und Präsentationen. André zeigte übrigens einige seiner sehr edlen Hölzer und halbfertigen Hälsen/Bodies, aus denen irgend wann Staufer Custom Gitarren werden. Mehr Infos hier: www.musicshop.de 13.10.02 Staufer Guitars jetzt zum ersten Mal in den USA und zwar auf der Vintage Guitars Show in Arlington, Texas. Infos über die Ausstellung vom 19. bis 20. Oktober hier: http://www.texasguitarshows.com/arlington.html Wer um diese Zeit im sonnigen Texas weilt, darf gerne mal vorbeischauen. Wer lieber nicht so weit reisen möchte und im Music Shop in München vorbeischauen will, bekommt am 26.10 02 beim Music Shop G-Day eine besondere Gelegenheit, Instrumente, Amps, Effektgeräte, Live-Music, Produktvorstellungen und vieles mehr zu erleben. Mehr Infos hier: http://www.musicshop.de/media/aktuell/news01_lrg.jpg 4.10.02 Da kommt doch ein Kunde (Barny von der Spinder Muphy Gang) und will in seine alte, hervorragend klingende Vintage Telecaster Reissue von 1982 ein TREMOLO eingebaut haben! Was sagt Ihr dazu? Immerhin eine wertvolle Gitarre, 20 Jahre alt, ständig auf Tour gespielt, schaut aus, wie 50 Jahre alt. Soll man so etwas verunstalten? Also nicht mit André! Für das neu bundieren ließ er sich ja überreden. Klar, das erhält die Bespielbarkeit und damit den Wert des Instrumentes. Aber Tremolo? - Nein danke! Da Barny doch auf Tele mit Tremolo bestand suchte André fluchs für ihn eine neue Mexico Tele aus. Da kommt jetzt das Tremolo drauf (Wilkinson VSVG), die bescheidenen Mechaniken werden gegen Gotoh's Kluson Type Vintage Mechaniken getauscht, das letzte von André gehütete Joe Barden Pickupset eingebaut, die Vintage-Schmalspurbünde gegen Barny's Lieblingsbünde, die Dunlop 6150 getauscht und fertig ist die Laube - 'ä VibratorTele. 15.9.02 Urlaub? Schon längst vorbei und alle sind in tiefer Arbeit versunken. Neu auf der Staufer HomePage sind neben der Indexseite noch die FAQ', zugänglich über die Startseite. Diese ständig wiederkehrende Fragen sollen in Zukunft nach und nach ergänzt werden. Auch die Site www.musicshop.de ist seit kurzem komplett neu. Viel Spaß beim surfen. URLAUB: Achtung, Staufer Guitars ist vom 15. August bis 7. September zu. In dieser Zeit können keine E-Mails beantwortet werden! Wer seine Instrumente zur Reperatur schicken will, soll die bitte in der Woche VOR dem 7. Sept. schicken, damit sie schon da sind, wenn André vom Urlaub zurück ist und gleich anfangen kann. Denn sonst wird es terminlich nach aller Erfahrung gleich wieder eng! 3.8.02 In
letzter Zeit von André wenige gesehen/gelesen/gehört?
Lag wohl daran, daß er neben den ganzen Reparaturen
fleisig am Gitarren-bauen war.
Ganz
besonderes "Schmankerl" ist die schwarze
"Ironwood - S-Caster". Denn dieses Instrument
verfügt über ein Griffbrett aus echtem afrikanischem
Eisenholz. Eine Holzart, die nicht nur unglaublich hart,
sondern auch ganz besondere Klangeigenschaften hat. Denn
nicht umsonst soll gerade dieses Holz von Stradivari für
seine Cellos als Griffbrettmaterial verwendet worden
sein. Auf jeden Fall hat diese Staufer S-Caster eine
besoners gute Tonansprache, das Sustain ist bemerkenswert
lang und zwar mit lange ausklingenden Höhen und
Obertönen (im Normalfall sind das die Frequenzen, die
besonders schnell abklingen). Der Sound selbst hat in den
Tiefen einen fast unglaublichen Schub und in den oberen
Mitten bzw. tiefen Höhen eine besonders
durchsetzungsfähige Betonung. Wer auf der Suche nach
einem absolut außergewöhnlichen Instrument mit
überragender Durchsetzungskraft ist, sollte diese
Staufer S-Caster beim Guitar & Coffee Shop mal
antesten. Mehr hier:
http://www.guitar-coffee-shop.com/ Falls die Seite wie bei André
nicht aufgehen sollte, dann bitte diesen Link benutzen: http://www.christianruppel.de/_coffee/html/start.php
Hinweis: Am 31.8.2002 spielt Deep Purple auf dem Open Air in Heidenheim. Mit dabei ist die im Filstal "weltbekannte" Band IREAN mit zwei Sängerinnen und einer Staufer Custom T-Caster. Mehr unter www.irean.de 20.7.02Endlich
fertig: Der ganz neue Arbeitsplatz im Music Shop. Komm
doch mal vorbei! 12.7.02 Kaum haben Kunden gelesen, daß André auch nicht ganz "billige" Jazzgitarren repariert (klar tut er das, warum auch nicht? Eigentlich auch schon immer, aber das sollten doch sowieso allgemein bekannt sein) kommen Musiker, die Ihre Schätzchen auch verkaufen wollen. Ob André denn nicht ein Käufer weiß, z.B. für eine perfekt bespielbare '70er Jahre Gibson ES-175 für schlappe 2.290,- Euro. Oder eine schwarze Gibson L-5, Sonderserie aus dem Gibson Custom Shop zum 100 jährigen Jubiläum, praktisch ein '64er Replikat für günstige 5.500,- Euro. Oder eine D'Angelico Excel von 1937(!). Bei Interesse vermittelt André Euch diese Schätzchen. Übrigens: Gesucht werden USA-Charvell, frühe USA-Jackson, Gretsch Country Gentlemen aus den '60ern, PRS bis 1990 und völlig originale Schecter aus der ganz frühen Periode, Seriennummer vierstellig und beginnend mit "S". Auch hier vermittelt André gerne Eure Instrumente. Bei Interesse einfach ein E-Mail schicken. 22.6.02 Wie - lange nicht gehört? Kein Wunder. Denn André ist im Streß. Mehr Reparaturen, mehr Gitarrenbauaufträge, mehr Internet-Anfragen und Aufträge, mehr Staufer Pickups und mehr andere Aufträge als je zuvor. Da bleibt oft keine Zeit mehr übrig, um hier alles auf den neuesten Stand zu bringen. Daher das Wichtigste in Kürze: Schöne Gitarren fertig gestellt, überschwängliche Kundenreaktionen, immer mehr Lob für die gut klingenden Staufer Pickups, der Music Shop hatte Hochwasser und Überschwemmung sowie Sonderverkauf (nein - Staufer Gitarren wurden nicht beschädigt. Das Wasser blieb 5cm davor stehen), interessante Reparaturen wurden fertig, z.B. eine Komplettrestaurierung einer alten Gretsch Vicking, unter den unzähligen Fretjobs waren auch Bundüberarbeitungen an einer Gibson ES-5 von 1950 (Wert ca. 10.000 Euro) und an einer Gibson Super 400 Florentine von 1962 (Wert ca. 15.000 Euro) zu machen, ein "Kollege" schaffte es, den Lack an einer Heritage Eagle Jazzgitarre beim bundieren zu beschädigen und seitlich am Hals wegzuschleifen, André mußte dann für die Restaurationslackierung sorgen, eine größere Lieferung Antonio Valderas Konzertgitarren aus Spanien wollte be- und nachgearbeitet werden, usw...
17.3.02 Schon vorbei, die Frankfurter Musikmesse 2002. Wie es war und die ersten Bilder von Frankfurt gibt es hier: Bilder von der Messe
22.2.02 Günther von der Spider-Murpy-Gang brachte einen sehr interessanten '68er Fender Tele Bass zum auffrischen her. Lag das Teil doch seit 5 Jahren im Koffer. Folge: Alles total verrostet, die Schlagbrettschrauben verursachten im Kofferplüsch hübsche "Rostrosen". André brachte alles wieder auf Vordermann und Klaus machte ein ansehnliches Kaufangebot und so wechselte dieser Bass den Besitzer. 15.02.02 Achtung, jetzt sind ESP KH-2 Wochen. Nachdem letzte Woche zwei von diesen Instrumenten zum Einstellen da waren, mußte natürlich auch diese Woche wieder eine her - zum neubundieren. Ja, man(n) kann auch Ultra-Jumbos herunterspielen... Ansonsten stressige Woche, sehr viele Reparaturen, die bekannten Mark&Simon brachten all ihre Instrumente zum einstellen, neue Buchsen einbauen und teilweise zum neubundieren mit. Haben gerade zwei Wochen Spielpause, was bei diesen Jung's schon außergewöhnlich ist. 20.1.02 Ah-ha! Da hat doch jemand was von der alten deutschen Lang Jazzgitarre gelesen... und brachte seine Rogers Jazzgitarre zum Neubundiern. (Roger Rossmeisl ging ja in den '60er Jahren nach USA zu Rickenbacker und später zu Fender, wo er allerlei skurille semiakustische Gitarrenmodele konstruierte. Bis dahin baute er, wie sein Vater auch, ganz hervorragende Instrumente hier in Deutschland). An weiteren Schätzchen kamen zur Reparatur eine Mitte '60er Gibson ES 345 Stereo, eine '64er Fender Strat (erst kürzlich für 1.600,- Märker von einem Tanzmusiker gekauft...) und ein eben so alter Fender Jazzbass. Alles insgesamt eine Art "Vertrauensbeweis" für André's gute Arbeit! 13.01.02 Kaum ist Andre´ mal eine Woche nicht da (Schlittenfahren in Österreich), stehen schon Gitarren und Kunden Schlange. Obwohl Andre´ am Freitag, dem Gitarrenreparaturtag im Music Shop, schon einiges wegarbeiten konnte, waren immer noch 18 Instrumente zum mitnehmen da und ein 19. mußte noch unterwegs abgeholt werden. Darunter sind mehrere Neubundierungen und Bünde-Abricht-Jobs (Andre´s Spezialität), unter anderem eine alte deutsche Jazzgitarre von Lang (eine der besten aus deutschen Landen, - auch bei Peter Kraus zu sehen). Bemerkenswert ist z.B. eine schwarze Gibson SG, die einen sehr starken Lackschaden am Kopfplattenansatz von einem billigen Gitarrenständer oder Wandhalter hat. Das passiert, weil der Weichmacher in den Kunststoffen der Ständer Lösungsmittel sind, welche den Gibson-Einkomponentenlack anlösen. In diesem Fall sogar bis auf das Holz. Hier hilft nur ein auffüllen der bestreffenden Stelle mit Nitrolack, dem anschließenden schleifen und polieren. VIel Aufwand also. Besser ist es da, die Kunststoffteile an den Ständern für Instrumente, die mit Nitrolack lackiert sind, mit Baumwolltüchern zu umwickeln. Dann kann ein soches Mißgeschick nicht mehr passieren. Einige Instrumente sollen mit Andre´s neuen Staufer-Pickups ausgerüstet werden. Ein Zeichen, daß sich dieser Geheimtipp immer mehr herumspricht. Unter den Instrumenten, die schon in Andre´s Werkstatt warten, ist derzeit auch eine hübsche alte Gretsch Viking zur Totalrestorierung (Neubundierung, diverse Löcher verschließen und Neulackierung mit Nitrolack) und ein '61er Fender P-Bass, dem das Gleiche "droht". weiter zu den früheren Berichten:
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